• Rezension zu "Frau Ella"

    Warmherziges Buch über zwei Generationen

    Was für ein leichtes aber doch tiefsinniges Buch!

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    Inhalt:

    Sascha, ein 30-jähriger junger Mann, der nicht so recht weiß, mit dem Leben etwas anzufangen, und Ella Feitag, eine noch rüstige 90-Jährige, lernen sich unfreiwilligerweise in einem Krankenhaus kennen, da sie beide Probleme mit einem Auge habe. Nach dem sie sich doch miteinander arrangiert haben und sogar nachts heimlich Klosterfrau Melissengeist zusammen trinken, hilft Sascha Frau Ella aus dem Krankenhaus zu entkommen, da diese dort gegen ihren Willen unter Vollnarkose operiert werden soll. Er bringt sie vorübergehend zu sich, doch was als kurzer Übergangsaufenthalt geplant war, dehnt sich zu einer Woche der unterschiedlichsten Erlebnisse aus. Zwischen Frau Ella und Sascha baut sich langsam aber sicher eine Freundschaft auf, die beide in gewisser Hinsicht von einander abhängig macht.

    Meine Meinung:

    An dem Buch hat mir besonders diese Art Generationskonflikt gefallen. Frau Ella landet in einer für sie bisher völlig unbekannten Welt und wundert sich über viele neumodische Sachen. Ihre Ansichten über viele Sachen, die für uns junge Menschen heutzutage selbstverständlich sind (wie z.B. Chinesisches Essen oder die große Auswahl an den unterschiedlichsten Kaffeesorten), haben mich schon sehr zum Nachdenken angeregt. Denn die Sicht von der anderen Seite des Lebens auf unsere Zeit war sehr spannend.
    Aber auch andersrum musste ich oft kichern, denn genauso hat sich Sascha über viele Verhaltensmuster von Frau Ella gewundert. Sie hatte einige Züge, die ich selbst von meinen Großeltern kenne und das hat mir das Buch so realistisch und liebevoll gemacht.
    Unerwähnt sollen auch die drei Nebenpersonen Klaus, Ute und Lina nicht bleiben, die alle drei auf ihre Weise sehr sympathisch sind und die ich nur zu gerne auch im echten Leben mal treffen möchte. Das sind wirklich alles drei Freunde fürs Leben, auf die sich Sascha immer verlassen kann. Toll fand ich auch, dass alle Frau Ella sofort warmherzig und mit vollem Ehrgeiz aufgenommen haben ohne irgendwelche Vorurteile.

    Ein wirklich schönes Buch, dass zeigt, dass auch unterschiedlichste Generationen noch voneinander lernen können und sich prima verstehen.

  • Super Sommerlektüre

    Um dieses Buch zu genießen, ist die Sommerzeit am idealsten. Man sollte sich bei der Lektüre am besten irgendwo draußen hinsetzen. Obwohl auch die Badewanne kein schlechter Ort zum genießen ist.

    Inhalt:

    Clara ist eine intelligente Frau im mittleren Alter (36), die mit ihrer 4-jährigen Tochter Katie und ihrem erfolgreichen Mann Paul in einer großen Villa in Köln lebt. Eines Tages ertappt sie jedoch ihren Mann inflagranti mit einer anderen, woraufhin für sie eine Welt zusammenbricht. Unmittelbar darauf zieht sie mit ihrer Tochter zu ihrer Mutter. Um Clara etwas Abwechslung zu bieten, schenkt Claras Mutter Ellen ihr eine zweiwöchige Reise mit All Inklusive auf der für Party und dem mediteranen Leben bekannten spanischen Insel Mallorca. Zuerst weiß Clara überhaupt nicht, was sie dort soll, doch schnell lernt sie eine verrückte Frauenclique kennen, die das Leben auf ganz andere Weise nehmen als Clara. Und auch die Männerwelt offenbart sich für Clara auf Mallorca ganz anders als daheim in Deutschland. Sie lernt mit sich und ihrer Umwelt ins reine zu kommen und fasst auch noch beruflich Fuß.

    Meine Meinung:

    Das Buch ist für alle diejenigen ideal, die immer ein wenig ängstlich und mit Vorbehalten belastet durchs Leben gehen und sich nichts trauen, denn es zeigt, dass man, wenn man nur einmal über seinen Schatten springt, sein ganzes Leben verändern kann. Klar, streckenweise ist das Buch vielleicht ein wenig zu rosarot und bei Clara läuft einfach alles zu perfekt, so dass es schon wieder ins kitschige abtriftet. Aber das ist eben so ein bisschen der Stil von Gaby Hauptmann. Und eben gerade diese rosaroten Abschnitte machen dem Leser Mut vielleicht auch mal sein eigenes Leben zu überdenken, ob man nicht durch ein wenig Mut und Durchsetzungswille etwas ändern könnte wie auch Clara.

    Neben den inhaltlichen Aspekten gefällt mir an Gaby Hauptmanns Schreibstil auch das Tempo. Sie hält sich nicht an ewig langen Situationsbeschreibungen auf, sondern führt den Leser schnell durch die Geschichte. Das erhöht die Spannung und begünstigt den Lesefluss.

    Ebenso gelungen fand ich auch die Spannungselemente, die schon fast in einen Krimi gepasst hätten. Das hat die Geschichte sehr abwechslungsreich gestaltet.

    Fazit:

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem als Sommerlektüre empfehlen, da es sich durch die abwechslungsreiche, lustige aber auch spannende Geschichte einfach perfekt für eine Session im Liegestuhl auf Balkonien eignet.

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  • Romantische Lektüre für jedes Alter

  • Rezension zu "Kaltduscher"

  • Buchbote.de - die Seite für kaufsüchtige Buchliebhaber :-)

    Wer mich kennt, weiß, dass ich Bücher kaufen als mein größtes Hobby ansehe. Darum hab ich auch leider schon so viele davon. ;-)

    Durch meine Büchersucht bin ich auch auf die Seite buchbote.de gestoßen.

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    Hierbei handelt es sich um einen tollen Online-Buchshop ähnlich wie amazon.de, allerdings nicht ganz so anonym und unübersichtlich.
    Die Seite bietet ihren Nutzern über 1Mio. Bücher (aber auch Spiele und DVDs), aus denen man rund um die Uhr wählen kann und die man PORTOFREI bestellen kann. Das ist wirklich super.

    Wie ich bereits erwähnte ist die Seite auch sehr übersichtlich aufgebaut. Einerseits wird einem auf der Startseite aus jedem Verkaufsgebiet eine Neuerscheinung/Bestseller vorgestellt. Aber auch eine Übersicht "Bücher aus dem Fernsehen", "Bestseller Taschenbuch Belletristik", "Bestseller Taschenbuch Sachbuch", "Bestseller Krimis" und "Bestseller Biografien" wird einem gegeben. Auf der rechten Seite findet man zudem noch eine Top 10-Liste der DVDs.

    Die ganze Homepage ist in 7 Gebiete unterteilt, in denen man gezielt nach Bestsellern, Neuerscheinungen oder auch Klassikern suchen kann:

    • Bücher
    • Fachbücher
    • Ratgeber
    • Reisebücher
    • Hits4kids
    • Spiele
    • Hörbücher

    Aber diese Gebiete sind auch nochmals in verschiedene Unterthemen aufgeteilt, so dass man sich besser orientieren kann. Welche das sind, möchte ich nun an dieser Stelle aber nicht nennen. Am besten ihr schaut unter http://www.buchbote.de mal selbst vorbei.

    Wem die Seite doch zu unübersichtlich ist, der findet am unteren Seitenrand den Menüpunkt "Shop-Übersicht" wo er die komplette Seite im Überblick sieht. Das finde ich wirklich toll!!!

    Natürlich gibt es auch eine einfache und eine erweiterte Suche für die jenigen, die nicht einfach nur Stöbern wollen, sondern gezielt ein Buch oder etwas anderes suchen.

    Ihr seht also schon: Die Seite bietet alles, was des Buchliebhabers Herz benötigt! Achja, die Betreuer der Seite sind auch super nett. Immer wenn ich eine Frage hatte, kam prompt eine freundliche Antwort zurück. Da fühlt man sich doch gleich bestens aufgehoben!

    Das Beste kommt nun aber noch zum Schluss: Buchbote hat seit diesem Jahr auch noch einen eigenen Blog online: den BUCHBOTE BLOG!!! Das heißt, der Buchliebhaber kann die Seite nicht nur passiv nutzen, sondern sich auch aktiv am Blog beteiligen! Das ist eine wirklich schöne Sache.

    Auf dem Blog kann man:

    • Rezensionen schreiben und interessante, spannende Rezensionen lesen
    • an Gewinnspielen teilnehmen
    • lesen, was die Betreiber des Blogs Sascha und Ayhan so den ganzen Tag treiben, um die Userwünsche zu erfüllen

    Übrigens wird man für das Rezensionen schreiben auch noch auf dieser Seite belohnt. Wenn man dem Blog-Team seine Rezension schreibt, kann man auch gleich ein Wunschbuch im Wert von 15 Euro nennen und mit viel Glück ist es bald bei euch. Bei mir hat es auch schon mal geklappt und ich war dann hocherfreut!!!

    Ich habe es mir nun zur Gewohnheit gemacht, fast täglich auf diesem Blog vorbeizuschauen und es lohnt sich. Es ist dort auch schon eine kleine Community entstanden.

    Wer also nun Lust bekommen hat, dort auf dem Blog mal vorbeizuschauen, der kann dies hier tun. Ich wünsche euch VIEL Spaß auf der Seite!
    Weitere Informationen und Empfehlungen zu diesem Thema findet ihr auch auf yopi.de

  • Derzeitiger Stand der Dinge

    Vielleicht hat sich der ein oder andere schon gewundert, warum sich hier auf meinem Blog überhaupt nichts mehr tut. Kaum stelle ich Rezensionen ein und auch sonst schreibe ich nichts mehr.
    Das liegt einfach daran, dass ich bei Eröffnung meines Blogs noch arbeitssuchend war und sehr sehr SEHR viel Zeit zum Lesen hatte. War in der Hinsicht ein sehr schöne Zeit.
    Nun habe ich aber, Gott sei Dank!!! , meinen Traumjob bekommen und komme dadurch aber leider nicht mehr so viel zum lesen und Rezensionen schreiben wie ich das gerne hätte.
    Im Durchschnitt schaffe ich zur Zeit 1 max. 2 Bücher pro Woche und diese versuche ich dann auch noch zu Rezensieren. Ich denke aber das ist noch ein guter Schnitt.
    Meine Leseleidenschaft ist aber wirklich nicht weniger geworden, im Gegenteil. Durch meinen Job in unserer Stadtbibliothek bin ich noch buchsüchtiger geworden!!!!!!!!!!!

  • Rezension zu "Deutschlands sexuelle Tragödie"

  • Rezension zu "Der Kaiser von China"

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    Gespannt durch die vielen Besprechungen des Buches in TV, Internet und Zeitschriften habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
    Zwar ist es vom Aufbau her was besonderes, da im Grunde parallel zwei Geschichten erzählt werden und der Leser erst herausfinden muss, welche Geschichte davon nun die wahre ist. Auch schmunzeln musste ich an einigen Stellen kurz, jedoch nicht so sehr wie erhofft.
    Im Grunde geht es um das schlechte Gewissen eines jungen Mannes, der eigentlich mit seinem Großvater nach China reisen sollte, aber aus unbekannten Gründen diese Reise nicht mit ihm angetreten ist. Gleich zu Beginn des Buches erfährt man zu dem vom Tod des Großvaters. Dass aber die Geschwister des Protagonisten nichts mitbekommen von der nicht existierenden Reise, versteckt er sich daheim in seiner Wohnung und geht nicht ans Telefon. Er schreibt allerdings fleißig Briefe an seine Familie in denen er sich eine Reise nach China ausdenkt und von seinen fiktiven Erlebnissen mit seinem Großvater erzählt.
    Diese Geschichte innerhalb der Briefe ist zwar sehr skurril und überzogen (dort ist die Protagonistin eine extrem dicke Frau, die wirklich unästhetisch beschrieben wird) war aber noch am gefühlvollsten beschrieben. Der Rahmenhandlung hat allerdings jegliches Gefühl gefehlt und Ich-Erzähler nicht wirklich sympathisch gemacht.
    Stilistisch war es einfach zu lesen, wurde aber streckenweise leider etwas langweilig.
    Im Großen und Ganzen ein sehr kurzweiliges Buch, welches humoristisch und gefühlvoll zu wünschen übrig lässt und das man nach einem Mal lesen getrost vergessen kann.

  • Jugendroman über den Umgang mit dem Tod:

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    Inhalt: Bei dem Buch "Das Licht am Ende des Tunnels" handelt es sich zunächst um eine spannende Geschichte über einen Jungen namens Robert aus reichem Haus, dessen engste Bezugsperson sein verstorbener Opa war und der nach dem Tod des Opas vom Mitarbeiter des Vaters enführt wird. Die Kraft, die Entführung halbwegs gut durchzustehen nimmt Robert aus den Unterhaltungen mit dem Geist seines Opas, der ihm immer wieder über die Gedanken Ratschläge gibt. Das alles ist sehr unrealistisch beschrieben.

    Meine Meinung: Die Story dieses Buches klingt und liest sich anfangs sehr spannend, verliert aber irgendwann an Spannung, da nicht viel passiert und Langeweile aufkommt. Auch der Junge beginnt irgendwann mit seiner betont kindlichen Art zu nerven.

    Das relativ offene (es werden weder der Grund noch die wahren Drahtzieher der Entführung genannt) aber doch sehr vorhersehbare Ende ist für den Leser unbefriedigend.

    Fazit: Es ist ein nettes, aber wenig spannendes leicht geschriebenes Buch, was wirklich nur für Jugendliche geeignet ist.

  • Rezension zu "Alle sieben Wellen"

     

    Als ich gelesen habe, dass es von „Gut gegen Nordwind“ noch eine Fortsetzung geben soll, war ich anfangs eher skeptisch, da ich mir nicht so recht vorstellen konnte, was in diesem Buch anders sein sollte als in Band eins. Ich wurde allerdings positiv überrascht, denn einiges war tatsächlich anders als vorher.

    Zum Inhalt:

    In „Gut gegen Nordwind“ lernten sich die Homepagegestalterin Emmi Rothner und der Sprachpsychologe Leo Leike durch einen Zufall per Mail kennen und es baute sich eine intensive, durch starke Gefühle geprägte virtuelle „Brieffreundschaft“ auf. Immer wieder haben sie sich vorgenommen, sich zu treffen, was aber bis zum Schluss nicht funktionierte. Das Buch endete mit dem Bruch des Mailverkehrs, da Leo nach Boston ging.

    An dieser Stelle setzt nun die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ an. Leo ist aus Boston wieder zurückgekehrt und bringt auch gleich weniger positive Neuigkeiten für Emmi mit. Trotz dem vorigen Bruch bauen sie wieder eine sehr intensive Beziehung zu einander auf, deren starke Gefühle sie einfach nicht vor sich leugnen können. Ob sie sich endlich mal in der Realität treffen und wie sich ihre Beziehung noch entwickelt, wird sehr schön in diesem Buch geschildert.

    Meine Meinung:

    Mir hat diese Fortsetzung um einiges besser gefallen, als das erste Buch, denn endlich ging es mal ein wenig zur Sache und es ist etwas geschehen. Sie machen nicht mehr andauernd einen Rückzieher, sondern getrauen sich auch mal was.

    Der Stil des Mailens bzw. Chattens ist mal was anderes und liest sich sehr flüssig und lebendig. Man hat das Gefühl, selbst am PC zu sitzen und mitzuschreiben. Auch die Sprache gefällt mir sehr gut, denn hier wird vieles bildlich beschrieben und auch sehr poetisch klingende Worte beschrieben. Auch das Buchcover ist sehr sehr schön und ich kann selten meine Blicke davon lösen!

    Im Großen und Ganzen also wieder ein Volltreffer, der Herrn Glattauer da gelungen ist.

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